Einführung

Hallo liebe Leser,

Wir wollen euch über unseren Hausbau berichten. Wir haben uns auch viele Bautagebücher angeschaut, als unsere ersten Überlegungen zum Hausbau stattfanden. Das hat uns sehr geholfen uns zu entscheiden und besonders haben wir einen Einblick bekommen, was uns erwartet.

Die ersten Gespräche zum Grundstückskauf liegen bereits 5 Jahre zurück. Gauft haben wir das Grundstück Anfang 2015 und haben es dann erschließen lassen. Ende 2015 hatten wir die ersten Gespräche mit Hausbaufirmen. Wir wollten erstmal schon einen Teil des Grundstücks abbezahlen, um mehr Eigenkapital für den Hausbau vorweisen zu können.

Wir haben uns mit 4 Hausbaufirmen zusammen gesetzt und haben dann von diesen 4 Firmen die Angebote verglichen. Bei der ersten Firma handelte es sich um die Firma, welche das Haus, was wir uns im Internet rausgesucht haben, dort auch online gestellt hatte. Es handelte sich um eine Fertighausfirma von der wir an sich nicht abgeneigt waren, aber von der wir schon gehört hatten, dass man die Häuser nicht bezahlen kann. So war es dann auch leider. Aber der nette Berater überließ uns sogar, die in mehreren Treffen zusammen erstellten Pläne, und so hatten wir es bei den Treffen mit den anderen Firmen leichter :-)

Bei den drei übrig gebliebenen Firmen gab es extreme Preisunterschiede. Von der kostengünstigsten Firma wurde uns sogar ein Termin mit einer Familie ermöglicht, welche bereits ein Haus der Firma bewohnt. So richtig hat uns das Haus sowie auch die Schilderung der Familie aber nicht überzeugt, sodass wir uns für die goldene Mitte entschieden haben. Nein, das allein war nicht der Grund. Auch dass wir viele Bekannte haben, die positive Erfahrungen mit der Firma gemacht haben, hat uns einfach ein besseres Gefühl gegeben.
Bei der Firma handelt es um die Firma:

Klimamassivhaus
von Armin Sasse

Unsere Planung hat tatsächlich ein Jahr gedauert. Also vom ersten Termin bis zur Unterschrift des Vertrages. Aber wir hatten ja auch kein Zeitdruck und haben versucht alle Eventualitäten zu beachten bzw. festzuschreiben.
In dieser Zeit wurden in unserer Familie zwei Häuser gebaut, sodass wir viel versucht haben, was dort nicht so glatt lief oder Mehrkosten erbracht hat, mit einzubeziehen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Am 14.12.2016 haben wir die Verträge unterschrieben und am 28.02.2017 wurde der Bauantrag eingereicht.

Achso, für das allgemeine Verständnis. Wir bauen eine 162 m2 große Stadtvilla mit ausgelagertem Hauswirtschaftsraum und einer Garage. Eine Terrassenüberdachung haben wir auch gleich eingeplant. Wir wollten ein engergieeffizientes Haus bauen. Mit einer Erdwärmepumpe, Poretonsteinen und einer stärkeren Bodenplatte erreichen wir KFW 55. Um das auch für die Bank bestätigen zu lassen (100000 Euro KFW-Kredit), haben wir uns noch einen KFW Berater genommen. Und weil wir auch generell keinen Plan vom Hausbau haben, haben wir auch noch einen Bausachverständigen engagiert.

In der ganzen Zeit haben wir schon viel auf dem Grundstück geackert. Leider waren auf diesem auch noch Überbleibsel aus der Vergangenheit, sodass wir auch viel abfahren und entsorgen lassen mussten. Der Bauantrag hat sich auch ganz schön gezogen, weil bezüglich der Erdwärmepumpe, der Baumfällungen, des Schornsteinfegers, der Erschließung und unserer Feuerwehrzufahrt noch einiges nachzureichen war. Genau, Feuerwehrzufahrt. Bei der Zufahrtsstraße zu unserem Grundstück handelt es sich um eine Sackgasse. Die Stadt gab an, dass die Feuerwehr die Strecke, bis zu unserem Haus und dem Haus unserer Nachbarn, nicht rückwärts fahren könne. Sodass wir zwischen uns nun eine Feuerwehrzufahrt haben. 7 Meter breit und 12 Meter lang.

Unsere Baugenehmigung haben wir dann endlich am 23.05.2017 erhalten und der Bau hat am 08.06.2017 begonnen. Nachdem wir die Baugenehmigung erhalten hatten konnten wir die Bäume fällen, welche sich im Baufeld befanden. Glücklicherweise hatten wir zu diesem Zeitpunkt Urlaub und konnten die Fläche schnell beräumen, sodass es endlich losgehen konnte.